Lüderitz (mm). Der letzte Spieltag der Saison 2025/26 der Kreisoberliga des Kreisfachverbandes Fußball Altmark-Ost (KFV) bot maximale Spannung um den Meistertitel und im Abstiegskampf. Um den Kreismeistertitel spielten gleich vier Teams: der SV Eintracht Lüderitz, der FSV Havelberg, der SV Blau-Weiß Gladigau und der SV Rot Weiß Arneburg. Um den möglichen zweiten Abstiegsplatz spielten drei Teams: der SV Preußen Dobberkau, der SV Heide Klein Schwechten und der Osterburger FC II.
Punktgleich gingen der SV Eintracht Lüderitz und der FSV Havelberg auf Platz eins und zwei in den letzten Spieltag. Einen Punkt dahinter folgte der SV Blau-Weiß Gladigau und zwei weitere Punkte hatte der SV Rot-Weiß Arneburg vor dem letzten Spieltag auf der Habenseite.
Um den möglichen zweiten Abstiegsplatz spielten der SV Preußen Doberkau (18 Punkte), der Osterburger FC II (ebenfalls 18 Punkte) und der SV Heide Klein Schwechten (17 Punkte).
Der SV Eintracht Lüderitz setzte sich schließlich mit einem 6:0 gegen den SV Preußen Doberkau durch und erlangte den Titel „Kreismeister 2026”. Nachdem die Lüderitzer in den beiden Vorspielzeiten jeweils knapp an dem Titel gescheitert waren, holten sie ihn im Jahr des 150-jährigen Vereinsbestehens. Auf dem zweiten Platz folgte der FSV Havelberg nach einem 4:1-Sieg gegen den SV Blau-Gelb Goldbeck. Die um 14 Tore bessere Tordifferenz machte schließlich den Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Platz in der Kreisoberliga aus. Den dritten Platz erreichte der SV Blau-Weiß Gladigau, der sein Spiel gegen den Post SV Stendal mit 2:1 gewann. Der SV Rot-Weiß Arneburg verlor hingegen sein Spiel gegen die zweite Mannschaft des Osterburger FC mit 0:5 und bleibt damit auf dem vierten Tabellenplatz. Der SV Heide Klein Schwechten verlor mit 0:4 gegen den SV Germania Tangerhütte und belegt damit den vorletzten Tabellenplatz, der aktuell den Abstieg in die Kreisliga bedeutet.
Da Tyres Monkowski vom SV Eintracht Lüderitz am letzten Spieltag zwei Tore und Moritz Oppermann vom FSV Havelberg kein Tor erzielte, überholte der Lüderitzer den Havelberger noch in der Torjägerliste der Kreisoberliga.
Nur wenige Minuten nach Abpfiff überreichten Landrat Patrick Puhlmann, Ortsbürgermeisterin Edith Braun, Birgit Fabian, Vorstandsmitglied des SV Eintracht Lüderitz, und Michael Müller, Präsident des KFV, die Meisterschale samt Pokal und einen Spielball.
Der Kreisfachverband Fußball Altmark-Ost gratuliert dem SV Eintracht Lüderitz zum Kreismeistertitel und Aufstieg und wünscht für die kommende Saison in der Landesklasse viel Erfolg.
Bildquelle: Stefan Rühling













