Mit Optimismus zurück in den Spielbetrieb – KFV führte Viko mit seinen Vereinen durch

Stendal (aju) Die Wiederaufnahme des Spielbetriebes, das Umsetzen der G-Regelungen auf den Sportanlagen sowie die offene und ehrliche Kommunikation untereinander waren am 20. Januar die Eckpunkte bei der Video-Konferenz des Vorstandes des KFV Fußball Altmark-Ost mit den Vertretern von 24 Vereinen. Nachdem KFV-Präsident Michael Müller in einer Einführung auf die aktuellen Corona-Einschränkungen im Fußballsport eingegangen war, erläuterte Christoph Blasig (Vorsitzender Spielausschuss), wie der Spielbetrieb nach der Unterbrechnung im November im Herrenbereich wieder aufgenommen werden soll. Mitte Februar soll die Saison 2021/22 fortgeführt und zunächst die Hinrunde abgeschlossen werden. Alle Feiertage wurden in der Planung erst einmal freigehalten und stehen für Nachholspiele zur Verfügung. Für die Rückrunde stellte Blasig dann den entsprechenden Rahmenterminplan vor. Die Planung des Spielbetriebes im Herrenbereich von Mitte Februar (19/20.02) bis Ende Juni (18/19.06.) geht den Vereinen in Kürze zu. Die Halbfinalspiele im Pokal sollen am Ostersamstag durchgeführt werden.

Fragen aus den Vereinen gab es vor allem zu den geltenden G-Regelungen. Für die Beteiligten am Spielbetrieb gilt: 3G auf dem Sportplatz, 2G im Sozialtrakt. „Bei einer Zuschauerzahl bis 200 müssen von den Besuchern nur die Kontaktdaten erhoben werden“, erklärte Michael Müller. Nach dem Staffeltag der Herren im Sommer hatte der KFV-Präsident in Absprache mit dem Ordnungsamt eine Liste erstellt, auf der für die jeweilige Mannschaft alle Teilnehmer mit dem Vermerk geimpft, genesen oder negativ getestet aufgeführt sind. Auf dem Staffeltag herrschte Einigkeit, dass eine Auswärtsmannschaft erst dann losfahren sollte, wenn die Negativ-Liste vorliegt. Für die Schiedsrichter gilt der Nachweis entsprechend. Der KFV-Vorstand weist darauf hin, dass sich die jeweilige Auswärtsmannschaft an die Vorgaben der Heimmannschaft zu halten und zum Beispiel auch die Negativ-Liste vorzuweisen hat. „Wichtig ist, dass wir untereinander immer für eine offene und ehrliche Kommunikation sorgen“, so Michael Müller zu den Vereins-Vertretern. „Keiner weiß, wie sich die Corona-Pandemie entwickelt und welche Einschränkungen es für den Fußball künftig noch geben wird.“

Für den Nachwuchsbereich erklärte Axel Junker (Vorsitzender Jugendausschuss), dass es aus derzeitiger Sicht keine Terminprobleme für die Rückrunde geben dürfte. Die Grundlage ist der bestehende Rahmenterminplan. Der Jugendausschuss tagt am 4. Februar und wird die Ansetzungen in den Altersklassen der F- bis B-Junioren konkretisieren. Die Spielpläne sollen dann zum Ende des ersten Februar-Wochenendes vorliegen. Mit dem Blick auf die aktuellen Corona-Einschränkungen für den Nachwuchsfußball wurde festgestellt, dass sowohl im Spiel- als auch im Trainingsbetrieb bis zum Alter von 18 Jahre keine Tests erforderlich sind. Ausgenommen davon sind die Ferienzeiten.

 

Bild: KFV