Der Titel entscheidet sich erst nach 120 heißen Minuten vom Punkt

Tangermünde (mm). Sowohl der Möringer SV im Vorjahr gegen den SV Preußen Schönhausen als auch die Uchtspringer im Jahr 2024 in Havelberg gegen den Kreveser SV mussten ihren jeweiligen Endspielgegnern im Kampf um den Altmark-Strom-Pokal der Stadtwerke Stendal den Vortritt lassen. Nach diesen beiden Endspielniederlagen waren beide Teams besonders motiviert, den Pokal zu holen. Für den Möringer SV wäre es sogar der erste Triumph im kreislichen Pokal der Herren, für die Uchtspringer der zweite nach 2012.

Die Möringer gingen in der 40. Spielminute durch Patrick Huch in Führung, der auch einmal für drei Spielzeiten das Trikot der Uchtspringer trug. Die hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad forderten beiden Mannschaften über die gesamte Spielzeit einiges ab. Kurz vor Schluss gingen die Uchtspringer volles Risiko und schafften in der fünften Minute der Nachspielzeit durch Mohamed Amin Mohamed noch den Ausgleich. Für die Spieler und die 1.132 Zuschauer hieß es somit: 2 x 15 Minuten Verlängerung. Hier erzielten die Uchtspringer zwar einen Treffer, dieser wurde jedoch wegen Abseits nicht gegeben. Beide Teams hatten kurz vor Spielschluss noch die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, jedoch landete das Runde nicht im Eckigen.

So musste der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Hier hatten die Möringer um Trainer Dirksen Höft das Glück auf ihrer Seite: Lucas Mayer traf zum entscheidenden 6:4 für die Möringer. Die zahlreichen Möringer Fans feierten ausgiebig mit ihrer Mannschaft. Hochachtung gebührt auch dem Team um Trainer Steffen Säger aus Uchtspringe, das von den Möringern fair behandelt und mit Zuspruch nach dem Spiel bedacht wurde. Teile beider Teams saßen nach dem Spiel noch lange im Schatten zusammen und tauschten sich über das Erlebte des Tages aus.

Ein großer Dank geht an den Ausrichter FSV Saxonia Tangermünde für die tolle Organisation der beiden Pokalendspiele.

Bildquelle: Stefan Rühling